Die USA - United States Of America

Die Bundesrepublik in Nordamerika umfasst 50 Bundesstaaten
und rund 40% der Fläche von Nordamerika - und ist der drittgrößte Staat der Erde (nach Russland und Kanada). In den USA gibt es schätzungsweise seit 14.000 Jahren Ureinwohner, die Europäer besiedelten das Land erst um 1600 nach Christus. Mutmaßlich war Christoph Columbus im Jahre 1492 der erste Europäer in Amerika, glaubte seiner Zeit jedoch, dass er eine neue Route nach Indien gefunden hat. Durch den Zusammenschluss der einzelnen, souveränen Staaten und mit Anbeginn der Industrialisierung wurde die USA eine Weltmacht.

Die USA - das Land der Städte
Die Einwohner der USA bevorzugen die Städte - etwa 80% der Amerikaner leben in Städten und deren näheren Umgebung. Die USA hat rund 250 Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern, und 50 Metropolregionen mit mehr als 1 Mio. Einwohnern. Die größte dieser Metropolregion ist New York mit über 18 Millionen.

Multikulti in den USA
Amerika wurde von den Europäern entdeckt und besiedelt, und so hat der Großteil der amerikanischen Bevölkerung europäische Wurzeln - sage und schreibe 74%. An Rang zwei stehen mit 13% die Afroamerikaner, die Nachfahren der afrikanischer Sklaven aus der Kolonialzeiten. 4% der Einwohner kommen ursprünglich aus Asien, insbesondere aus China, Japan, Korea und Indien. Die eingewanderten Europäer kamen primär aus Spanien, Frankreich, England, Irland, Italien und Deutschland.

Die nationale Herkunft ist oft auch entscheidend für die Zukunft der Menschen: So gibt es soziale Unterschiede zwischen weisser und schwarzer Bevölkerung in den USA. Statistisch gesehen verdienen afroamerikanische Einwohner weniger Geld, haben eine schlechtere Ausbildung und kürzere Lebenserwartung. Außerdem sind sie öfteres in kriminelle Geschehen eingebunden - als Opfer wie als Täter. Damit einhergehend ist die Problematik der illegalen Einwanderer und das Sozial- und Wohlfahrtssystem zu erwähnen. Gerade im Süden von Amerika gibt es viele Einwanderer lateinamerikanischer Herkunft, die aufgrund der frapierenden wirtschaftlichen Not in ihrem Heimatland in die USA fliehen. Nicht nur diese haben keinen Zugriff auf ein Sozialsystem und öfffentliche Einrichtungen, wie es in Europa bekannt ist. In den USA ist Bildung und Gesundheit maßgeblich abhängig vom selbst erwirtschafteten Einkommen. Tritt eine Arbeitslosigkeit ein, so folgt die direkte Gefahr des sozialen Absturzes.

Das religiöse Amerika
Das Christentum ist die Religion Nummer eins in den USA. Und die Gesellschaft zeigt sich in Bezug auf die vielfältigen Formen von Religiösität durchaus tolerant. Für den Europäer grenzt die religiöse - teils sehr konservative - Einstellung an Fanatismus. So werden Sekten und Religionsgemeinschaften und auch deren Lebens- und Ausdrucksformen akzeptiert und toleriert, die in Europa und auch in Deutschland verfassungswidrig wären. Über 50% der Amerikaner sind Protestanten, rund ein Viertel Katholiken. Auch Glaubensgemeinschaften wie die Mormonen, Scientology oder die Zeugen Jehovas sind in den Amerika weit verbreitet. Über die Hälfte bezeichnet sich selbst als sehr religiös.

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© Giovanni Romano / PIXELIO

Die USA in Zahlen